Altersverifikation

Diese Website enthält Inhalte für Erwachsene. Bist du mindestens 18 Jahre alt?

Nein

🗺️ Kantone

Alle 26 Kantone der Schweiz – Sexarbeit-Guide

Vollständige Übersicht aller Schweizer Kantone mit Regulierungs-Details, Anlaufstellen und Sperrgebieten.

  1. 1

    Zürich

    Der Kanton Zürich gilt als einer der liberalsten und gleichzeitig am besten regulierten Standorte für Sexarbeit in der Schweiz. Mit dem 2013 eröffneten Sex-Drive-In Sihlquai-Areal (heute Verrichtungsboxen Depotweg) hat Zürich europaweit Beachtung gefunden. Die geschätzten 4'000 bis 6'000 Sexarbeitenden im Kanton arbeiten überwiegend im Indoor-Bereich (Salons, Etablissements, eigene Wohnungen).

  2. 2

    Bern

    Der Kanton Bern hat 2013 ein eigenes Prostitutionsgesetz (ProstG) erlassen, eines der detailliertesten der Schweiz. Es regelt sowohl die Tätigkeit der Sexarbeitenden als auch der Salon- und Bordellbetreiber. Bern unterhält mit "Xenia" eine der ältesten und renommiertesten Beratungsstellen Europas (seit 1985).

  3. 3

    Basel-Stadt

    Basel-Stadt ist der einzige Kanton mit beinahe rein städtischem Charakter und einer entsprechend kompakten Sexarbeit-Szene. Geschätzte 800-1'200 Sexarbeitende, fast ausschliesslich Indoor (Salons im Bereich Webergasse, Klybeck, Kleinhüningen). Kein Strassenstrich.

  4. 4

    Genf

    Genf hat eines der striktesten Prostitutionsgesetze der Schweiz (LProst 2009, revidiert 2017). Pflichtregistrierung, hohe Bussen bei Verstössen, gleichzeitig international ausgerichtete Branche mit hoher Anzahl ausländischer Sexarbeitender. Aspasie – die älteste Schweizer Beratungsstelle (seit 1982) – sitzt in Genf.

  5. 5

    Waadt

    Der Kanton Waadt mit Lausanne als Zentrum hat 2004 ein Prostitutionsgesetz (LPros) eingeführt, das von Sexarbeitenden kritisch gesehen wird wegen restriktiver Werbe- und Zonenregeln. Geschätzte 1'500-2'500 Sexarbeitende, gemischt aus Salons, Indoor-Apartments und reduziertem Strassenstrich in Lausanne.

  6. 6

    Tessin

    Das Tessin hat 2017 ein eigenes Prostitutionsgesetz (LProst) erlassen, das eine kantonale Registrierungspflicht einführte. Die Nähe zu Italien prägt die Branche: Viele Sexarbeitende pendeln, ein Grossteil der Klientel kommt aus Norditalien. Hauptzentren: Lugano, Chiasso, Mendrisio.

  7. 7

    St. Gallen

    Der Kanton St. Gallen hat keine eigenständige Prostitutionsgesetzgebung, sondern wendet das Bundesrecht und allgemeine Polizei-/Gewerbevorschriften an. Etwa 600-800 geschätzte Sexarbeitende, primär Indoor in Salons (Stadt St. Gallen, Wil, Rorschach).

  8. 8

    Luzern

    Der Kanton Luzern verzeichnet vor allem in der Stadt Luzern und um den Sempachersee eine relevante Sexarbeit-Szene. Etwa 400-600 Sexarbeitende, fast ausschliesslich Indoor (Salons, Apartments).

  9. 9

    Aargau

    Der Kanton Aargau ist mit über 200 registrierten Salons (2023) einer der dichtesten Standorte für Indoor-Sexarbeit in der Deutschschweiz. Verkehrsgünstige Lage zwischen Zürich, Basel und Bern macht ihn attraktiv für Pendler-Klientel.

  10. 10

    Solothurn

    Solothurn ist Sitz von Lysistrada – einer der wichtigsten Schweizer Beratungsstellen für Sexarbeitende, gegründet 2002. Der Kanton selbst hat eine moderate Anzahl Salons, primär in Olten, Solothurn und Grenchen.

  11. 11

    Freiburg

    Zweisprachiger Kanton mit moderater Sexarbeit-Szene, primär in Freiburg-Stadt und Bulle. Geschätzte 200-400 Sexarbeitende, fast nur Indoor.

  12. 12

    Graubünden

    Tourismus-geprägt mit saisonalen Schwankungen (Davos, St. Moritz, Arosa). Ausserhalb der Saison eher kleine Szene, in Hochsaison erhöhte Nachfrage. Ca. 150-300 aktive Sexarbeitende.

  13. 13

    Zug

    Kleiner, wohlhabender Kanton mit korresponierend kleiner aber zahlungskräftiger Klientel. Geschätzte 100-200 Sexarbeitende, primär in Salons in Zug und Cham.

  14. 14

    Schwyz

    Ländlich-konservativ geprägt, wenige Salons (primär in Pfäffikon SZ und Einsiedeln-Umgebung). Geschätzte 80-150 aktive Sexarbeitende.

  15. 15

    Neuenburg

    Kleiner Westschweizer Kanton mit eigener Prostitutionsregelung (loi sur la prostitution, 2014). Geschätzte 200-350 Sexarbeitende, vor allem in Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds.

  16. 16

    Wallis

    Zweisprachiger Tourismus-Kanton (Sion, Sierre, Visp, Brig + Tourismushochburgen Zermatt, Verbier, Crans-Montana). Stark saisonal geprägt. Eigene kantonale Prostitutionsregelung mit Meldepflicht.

  17. 17

    Thurgau

    Ländlich geprägt mit kleiner, primär in Frauenfeld und Kreuzlingen konzentrierter Indoor-Szene. Etwa 100-200 aktive Sexarbeitende.

  18. 18

    Schaffhausen

    Kleinster Deutschschweizer Kanton, kleine Szene (geschätzt 50-100 Personen), primär in Schaffhausen-Stadt. Grenznähe zu Deutschland prägt die Klientel.

  19. 19

    Appenzell Ausserrhoden

    Sehr kleine, ländliche Szene mit wenigen Salons. Liberalere Praxis als das katholische Appenzell Innerrhoden.

  20. 20

    Appenzell Innerrhoden

    Kleinster Kanton der Schweiz, sehr katholisch-konservativ geprägt. Praktisch keine sichtbare Sexarbeit-Szene.

  21. 21

    Glarus

    Kleiner Bergkanton mit minimaler Szene. Wenige Salons, primär in Glarus und Näfels.

  22. 22

    Uri

    Sehr ländlich, durch Gotthardroute verkehrsgünstig aber konservativ. Praktisch keine sichtbare Indoor-Szene.

  23. 23

    Nidwalden

    Kleiner Innerschweizer Kanton, wirtschaftlich attraktiv (Steueroase), gesellschaftlich konservativ. Wenige Salons.

  24. 24

    Obwalden

    Ländlich-katholisch, Tourismus-Kanton (Engelberg, Sachseln). Sehr kleine Szene.

  25. 25

    Basel-Landschaft

    Agglomerationskanton von Basel-Stadt, viele Salons in den Vororten (Pratteln, Muttenz, Allschwil) als Ausweich-Standorte für stadtnahes Geschäft.

  26. 26

    Jura

    Kleinster Westschweizer Kanton, ländlich. Sehr kleine Szene, primär in Delémont und Porrentruy.

Weitere Toplisten

← Zurück zur Topliste-Übersicht