DIE BOMBE ZUM SCHLUSS: „SEXWORKERINNEN SOLLEN DAS TOOL NUTZEN!" Was sich zunächst anhört wie ein gewöhnlicher Tech-Service für Kleinanzeigen-Nutzer und Vermieter, entpuppt sich als kleine Revolution für die Schweizer Erotikbranche: ContactGuard – eine neue Plattform aus dem Baselbiet – will mit einem Chiffre-Dienst für WhatsApp die Privatsphäre im Internet schützen. Und die Macher sagen es offen: Gerade Sexarbeiterinnen sollen das Tool nutzen können, um ihre Nummer nicht offen im Netz publizieren zu müssen und professioneller zu arbeiten.
WARUM GERADE SEXWORKER*INNEN? Die Frage liegt auf der Hand: Warum spricht ein Tech-Startup gerade diese Zielgruppe explizit an?
„Wir wollen bewusst Gegensteuer setzen", erklärt Geissmann, der vor über 15 Jahren im Adult-Page Bereich, erste Projekte zum Erfolg brachte. Und mit ero-page.ch bereits eine etablierte Webdesign-Agentur für die Erotikbranche betreibt.
Es ist ein sehr geregelter Markt, wenn man sich rechtlich auf sicherem Boden bewegen möchte. Und es ist immer noch sehr verbreitet, eine No-Adult-Politik zu fahren bei anderen Diensten im Netz – oder absurd hohe Preise aufzurufen."
Wir finden: Wer selbstständig arbeitet – egal ob Escort, Dominatrix oder Bäcker – hat ein Recht auf sichere, professionelle Kommunikation."
Und dann der entscheidende Satz: „Wir finden dieses Gutbürger-Anstreichen nicht mehr zeitgemäß und wollen bewusst Gegensteuer setzen."
Ob das ein PR-Coup ist oder ein echtes soziales Anliegen? „Das soll nun jeder Leser für sich selber beantworten", so die Macher.
WIE FUNKTIONIERT DER DIENST? DER CHIFFRE-CODE ALS NUMMERN-BODYGUARD Das Prinzip ist genial einfach:
User registriert sich auf contactguard.ch mit seiner WhatsApp-Nummer. Im Dashboard wird eine persönliche Chiffre generiert (z.B. „SONNE123"). Diese Chiffre plus die ContactGuard-Servicenummer (ebenfalls im Schweizer Mobilformat) wird in Kontaktanzeigen, auf Websites oder bei eBay-Kleinanzeigen gepostet. Interessierte schreiben die ContactGuard-Nummer an – mit dem Chiffre-Code am Anfang der Nachricht. Die KI von ContactGuard prüft die Nachricht auf Spam, Betrug oder Trolling. Seriöse Anfragen werden anonymisiert weitergeleitet – der User sieht im WhatsApp-Chat nur die Kontaktinfo des Interessenten. Der User entscheidet, ob er mit seiner echten Nummer antworten will – oder nicht.
Screenshot: WhatsApp-Chat mit ContactGuard
So sieht's aus: Nachrichten werden gefiltert und anonym weitergeleitet.
Das Dashboard zeigt transparent, welche Nachrichten durchgekommen sind und welche blockiert wurden. User können selbst Nummern auf die Blockliste setzen. Und das Wichtigste: Die WhatsApp-Nummer bleibt immer geheim.
KI-POWER GEGEN SCAMMER UND SPAM – „AM LIMIT DES MACHBAREN" ContactGuard setzt auf GPT-Modelle zur Nachrichtenanalyse. Die KI erkennt:
Spam-Nachrichten („hey schick mal bild pls !!!") Betrugsversuche („GRATIS iPhone – klick hier sofort!!!") Trolling und unseriöse Anfragen „Wir sind bei der nachrichtenbasierten Erkennung am Limit des Machbaren", so die Macher. „Natürlich können wir nicht zu 100% ausschließen, dass auch eine reguläre Nachricht böse Absichten hat – das kommt vielleicht mit v2.0. Aber alle gängigen Scamming-Approaches werden zielsicher erkannt und ausgesondert."
Zusätzlich betreibt ContactGuard eine eigene Betrugsmeldungs-Datenbank für das Schweizer Mobilnetz – Nummern von bekannten Betrügern landen automatisch auf der Blockliste.
DER GAME-CHANGER FÜR SEXWORKER*INNEN: AUTOMATISIERTE KI-ANTWORTEN Hier wird's richtig spannend: In höheren Preisplänen kann die KI nicht nur filtern, sondern auch automatisch auf Standard-Anfragen antworten.
Beispiel: Ein Kunde fragt: „Wann hast du Zeit?" oder „Was kostet eine Stunde?"
Die KI von ContactGuard kann – vorab vom User instruiert – direkt antworten: „Ich bin Montag bis Freitag von 14-22 Uhr verfügbar. Eine Stunde kostet CHF 300.–. Weitere Infos findest du auf meiner Website: …"
„Jeden Tag 30x die gleichen Fragen zu beantworten, ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe", erklären die Entwickler. „Gerade Selbstständige ohne Bürokraft können hier massiv Zeit sparen." Die Konversationen können jederzeit nachverfolgt werden – Transparenz in alle Richtungen ist das Credo.
Wichtig: Ein persönlicher Kontakt wird nicht ersetzt. Die KI übernimmt nur wiederkehrende Info-Anfragen.
SCHWEIZER DATENSCHUTZ – GEHOSTET IN DER SCHWEIZ In Zeiten von Datenskandalen und Darknet-Leaks (siehe jüngster Pornhub-Hack) ist Datenschutz ein heikles Thema – gerade für Sexarbeiter*innen.
ContactGuard verspricht:
Hosting in einem renommierten Schweizer Rechenzentrum Daten werden nur anonymisiert verarbeitet Konform mit dem neuen Schweizer Datenschutzgesetz (nDSG) Nur für das CH-Mobilnetz verfügbar „Datenschutz hat bei uns einen besonderen Stellenwert", so das Team. „Wir geben keine Daten an Dritte weiter – natürlich ausschliesslich der anonymisierten Verarbeitungsparameter, an geprüfte Auftragsverarbeiter, die alle in unserer Datenschutzerklärung aufgeführt sind."
PREISE: AB 1 FRANKEN PRO TAG – ODER GRATIS TESTEN ContactGuard bietet verschiedene Pläne:
Trial-Version (kostenlos) 5 Weiterleitungen inklusive Zum Testen und Ausprobieren Einzelpläne Ab CHF 4.– für 4 Tage (1 CHF/Tag) Längere Laufzeiten = günstigere Tagespreise Business Adult Service CHF 100.–/Monat (Adult-Branche) CHF 80.–/Monat (Standard) Bis zu 10 Chiffren und 10 Weiterleitungsnummern Für Agenturen, Studios, Clubs Maßgeschneiderte Gewerbelösungen Ein Sales-Team steht für individuelle Enterprise-Lösungen zur Verfügung – unverbindlich und diskret.
Gratis konnten wir es nicht anbieten „Wir müssen auch den Missbrauch des Dienstes im Auge haben", betonen die Macher. „Und natürlich ist der Dienst auch für uns nicht gratis. Aber wir wollen preislich fair bleiben – und vom Bäcker nehmen wir auch zwischendurch Schoggiweggli in Zahlung." 😉
BETA-START IM APRIL – LIVE AB MAI 2026 Seit Anfang April 2026 ist ContactGuard online – noch im Betabetrieb. „Das soll sich aber nur kurz hinziehen", so Geissmann Webconsulting. „Ab Mai wollen wir live gehen, sind da aber auch stark von Metas Whatsapp Dienst abhängig.
Die ersten Testimonials aus der Branche sollen nun gesammelt werden. Wer Interesse hat, kann den Service gratis testen unter contactguard.ch.
EXPERTENMEINUNG: „DATENSCHUTZ IM SEXWORK IST ÜBERLEBENSWICHTIG" Die Recherche zeigt: WhatsApp-Privatsphäre ist ein Dauerbrenner-Thema. Meta hat zuletzt mit „Advanced Chat Privacy" neue Schutzfunktionen eingeführt (Quelle: Heise), aber die Telefonnummer bleibt ein neuralgischer Punkt.
Gerade Sexarbeiter*innen sind oft Opfer von vermeindlichen Kunden und müssen oft ihre Nummer wechseln. Das kann teilweise dramatische Folgen haben:
Stalking und Belästigung Doxxing (Veröffentlichung privater Daten) Erpressung und Sextortion Verlust der Privatsphäre im Alltag „In einer Branche, in der digitale Zensur auf Instagram und TikTok systematisch zunimmt und gleichzeitig die Nachfrage nach diskreten Services boomt, ist ein Tool wie ContactGuard mehr als nur praktisch – es kann existenzsichernd sein", kommentiert ein Brancheninsider.
KONKURRENZ? FEHLANZEIGE! Die Recherche zeigt: Einen vergleichbaren Dienst für WhatsApp-Chiffre mit KI-Spam-Schutz speziell für die Adult-Branche gibt es in der Schweiz bisher nicht. Klassische Chiffre-Dienste wie bei Zeitungsanzeigen sind veraltet und nicht digital integriert. Virtuelle Nummern-Dienste bieten keinen KI-Schutz und keine Branchenexpertise.
ContactGuard besetzt eine Nische – und könnte zum Standard werden.
FAZIT: MEHR ALS NUR EIN TECH-TOOL – EINE HALTUNGSFRAGE ContactGuard ist mehr als eine clevere App-Idee. Es ist ein Statement: „Sexarbeiter*innen haben ein Recht auf sichere, professionelle Kommunikation – ohne Stigmatisierung, ohne absurde Preise, ohne No-Adult-Politik."
Ob das Konzept aufgeht, wird sich zeigen. Fakt ist: Der Bedarf ist da. Die Technik funktioniert. Und das Team hinter Geissmann Webconsulting hat über 15 Jahre Branchenerfahrung.
Wir sagen: Daumen hoch für diesen Mut! 🛡️💬
📌 Mehr Infos & Gratis-Test: 👉 contactguard.ch 👉 ero-page.ch – Webdesign für die Adult-Branche
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💬 DEINE MEINUNG ZÄHLT! Was hältst du von ContactGuard? Game-Changer oder überflüssig? Würdest du den Dienst nutzen? 💬 Schreib uns in den Kommentaren!
Dieser Artikel wurde mit journalistischer Sorgfalt recherchiert und aufbereitet. Alle Angaben basieren auf Herstellerangaben, Webrecherche und Branchenkenntnis. Stand: April 2026.
📸 BILDVORSCHLÄGE – WELCHE ZUSÄTZLICHEN BILDER SOLL ICH GENERIEREN? Hier meine Vorschläge für weitere visuelle Inhalte:
Option 1: Realistische Szenen Smartphone in Frauenhand mit ContactGuard-Interface (ähnlich wie das erste Bild, aber mit stärkerem Fokus auf das Dashboard) Escort-Model vor Laptop, entspannt lächelnd (zeigt die Entlastung durch automatisierte Kommunikation) Nahaufnahme: Hand hält Handy mit Chiffre-Code (Kleinanzeigen-Kontext) Option 2: Illustrative/Infografik-Stil Infografik: So funktioniert der Chiffre-Dienst (Step-by-step-Visualisierung) Vergleichsgrafik: Ohne vs. Mit ContactGuard (Vorher-Nachher-Effekt) Icon-Set: Schutz, KI, Anonymität, Schweiz (als visuelles Teaser-Element) Option 3: Emotionale/Konzeptuelle Bilder Digitales Schild schützt WhatsApp-Nummer (symbolisch, futuristisch) Frau mit Smartphone, umgeben von Schutzschild-Symbolen (Sicherheit visuell dargestellt) Schweizer Alpen + Technik-Overlay („Swiss Made"-Feeling) Option 4: Branchennah & stilvoll Elegante Frau in Business-Outfit mit Smartphone (professionelle Sexworkerin, diskret und stilvoll) Smartphone-Screen Mockup mit ContactGuard-Dashboard (Interface-Preview)