Zürich/Silicon Valley – Es ist der Super-GAU für Millionen Pornhub-User: Die Hacker-Gruppe ShinyHunters hat 200 Millionen Premium-User-Daten gestohlen und droht nun mit Erpressung! Betroffen: Suchverläufe, Watchlists, Download-Aktivitäten, Email-Adressen – alles im Darknet verfügbar. Auch Schweizer User sind betroffen!
Der Hack: Was wurde gestohlen? Die gestohlenen Daten umfassen:
📧 Email-Adressen von Premium-Usern 🔍 Suchverläufe – jede einzelne Suche dokumentiert 👁️ Viewing History – welche Videos wurden wie lange geschaut 💾 Download-Aktivitäten – was wurde heruntergeladen 📅 Zeitstempel – wann wurde was gemacht Die Daten stammen angeblich aus einem Mixpanel-Security-Breach vom November 2025. Mixpanel ist ein Analytics-Tool, das Pornhub zur User-Tracking nutzte.
ShinyHunters: Die berüchtigte Hacker-Gruppe ShinyHunters ist keine Unbekannte – die Gruppe hat bereits:
Microsoft gehackt AT&T-Kundendaten gestohlen Zahlreiche Firmen erpresst Ihr Markenzeichen: Bitcoin-Erpressung. Jetzt fordern sie Lösegeld von Pornhub – sonst veröffentlichen sie die Daten vollständig.
Pornhub reagiert: "Kern-Systeme nicht betroffen" Pornhub bestätigt den Vorfall, spielt ihn aber herunter: «Die Kern-Systeme unserer Plattform sind nicht betroffen. Die Daten stammen aus einer alten Mixpanel-Integration.»
Doch für die Betroffenen ist das kalter Trost. Ihre intimsten Vorlieben sind jetzt im Darknet – und können gegen sie verwendet werden.
Sextortion-Welle droht: "Zahle oder wir erzählen es deiner Frau!" Pornhub warnt seine User bereits vor einer Sextortion-Email-Welle:
«Erwarten Sie Erpressungs-Emails. Kriminelle werden versuchen, Sie mit Ihren gestohlenen Daten zu erpressen. Zahlen Sie NICHT!»
Die typische Masche:
Email an Opfer: «Wir wissen, was du geschaut hast. Hier ist dein Suchverlauf.» Beweis vorlegen: Echte Daten aus dem Leak Erpressung: «Zahle 500 Dollar in Bitcoin – sonst informieren wir deine Familie/Arbeitgeber.» Schweizer betroffen: Was tun? Für Schweizer User gilt:
✅ Passwort sofort ändern – nicht nur bei Pornhub, überall wo die Email genutzt wird ✅ 2-Faktor-Authentifizierung aktivieren ❌ NICHT auf Erpressungs-Emails reagieren ❌ KEIN Bitcoin zahlen – das stoppt die Erpresser nicht 📢 Behörden informieren bei konkreten Drohungen Die Kantonspolizei Zürich bestätigt: «Wir haben erste Meldungen von Betroffenen erhalten. Wer erpresst wird, soll sich bei uns melden.»
Mixpanel streitet Verantwortung ab Mixpanel, das Analytics-Tool, bestreitet, dass die Daten von ihnen stammen: «Wir sind uns der Berichte bewusst. Aber wir bestreiten, dass die Pornhub-Daten aus unserem November-Breach stammen.»
Doch die Beweise sind eindeutig: Die Datenstruktur passt zu Mixpanel-Logs. Experten sind überzeugt: Die Daten sind echt.
200 Millionen User: Das Ausmaß ist gigantisch Zum Vergleich:
Netflix: ~230 Mio. Abonnenten weltweit Spotify: ~600 Mio. User Pornhub Premium: ~200 Mio. gestohlene Daten Der Leak betrifft Jahre an User-Aktivität – teilweise Daten bis 2020 zurück. Wer in dieser Zeit Premium-User war, ist potentiell betroffen.
Die Dunkelziffer: Viele wissen nichts vom Leak Das Problem: Viele User wissen gar nicht, dass ihre Daten gestohlen wurden. Pornhub hat keine individuelle Benachrichtigung verschickt. Wer keine News-Seiten liest, erfährt es erst, wenn die Erpressungs-Email kommt.
Forbes warnt: «Pornhub-User-Daten sind jetzt in kriminellen Händen. Sextortion-Wellen sind programmiert.»
Was Pornhub hätte tun sollen – und nicht tat Experten kritisieren:
❌ Keine proaktive User-Benachrichtigung ❌ Keine Zwangs-Passwort-Resets ❌ Keine transparente Kommunikation über das Ausmaß ❌ Mixpanel-Integration nicht rechtzeitig getrennt Fazit: 200 Millionen Pornhub-User sind Opfer des Mega-Leaks – ihre intimsten Daten im Darknet. Schweizer betroffen. Sextortion-Welle rollt an. Wer Premium-User war: Passwort ändern, auf Erpressungs-Emails gefasst sein, nicht zahlen!