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Gesundheit & Medizin

PEP (Post-Expositions-Prophylaxe)

Notfall-Medikament gegen HIV nach möglichem Kontakt — innert 48-72h einnehmen.

Auch bekannt als: Post-Expositions-Prophylaxe, Postexpositionsprophylaxe

Die Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) ist eine 28-tägige Medikamentenkur, die nach möglichem HIV-Kontakt das Infektionsrisiko stark senkt. Sie muss innert 48-72 Stunden nach dem Risiko-Ereignis begonnen werden — je früher, desto wirksamer.

Anlaufstellen in der Schweiz: jede Spital-Notfallaufnahme. PEP wird von der Krankenkasse übernommen, wenn ein medizinisch begründetes Risiko vorliegt. Sexarbeitende sollten den Notfall-Pfad ihres Wohnorts vorab kennen.

Siehe auch

  • HIV — Humanes Immundefizienz-Virus — heute mit Therapie kontrollierbar, mit PrEP/PEP wirksam vermeidbar.
  • PrEP (Prä-Expositions-Prophylaxe) — Präventive Tablette gegen HIV-Infektion — seit 2024 unter Bedingungen krankenkassenpflichtig.
  • STI — Sexually Transmitted Infection — sexuell übertragbare Infektion.

Diese Definitionen dienen der allgemeinen Orientierung in der Schweizer Erotikbranche. Bei rechtlichen oder medizinischen Fragen wende dich an eine Fachstelle (siehe Anlaufstellen) oder einen Spezialisten.

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